#27: Klassengesellschaft: Wie spaltet uns die Lohnarbeit? | Mit Nicole Mayer-Ahuja

Shownotes

Über „die Arbeiterklasse“ zu reden, gilt vielen als überholt. Andere sind zwar der Meinung, dass es solch eine Klasse noch gibt, aber wer alles dazu gehört, ist umstritten. Sind es vornehmlich Beschäftigte in der Industrie, vor allem der Arbeiter im Blaumann? Oder ist die Arbeiterklasse nicht viel ausdifferenzierter und diverser? Und wenn das so ist: Was aber eint alle Mitglieder der Arbeiterklasse und unterscheidet sie von denen „da oben“?

Die Soziologin Nicole Mayer-Ahuja legt mit ihrem neuesten Buch „Klassengesellschaft akut: Warum Lohnarbeit spaltet – und wie es anders gehen kann“ eine klärende Intervention vor. Die arbeitende Klasse ist demnach alles andere als verschwunden, allerdings ist sie stark fragmentiert, besitzt kaum Klassenbewusstsein, steht vielmehr in Konkurrenz zueinander. Wir sprechen mit Nicole Mayer-Ahuja darüber, was Klasse ist, wo die Spaltungslinien innerhalb der arbeitenden Klasse verlaufen, wie auf diese Weise Bündnisse und Gegenwehr erschwert werden, wer davon profitiert und wie eine verbindende Klassenpolitik dem etwas entgegen setzen könnte.

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Shownotes:

Nicole Mayer-Ahuja: Klassengesellschaft akut. Warum Lohnarbeit uns spaltet – und wie es anders gehen kann, C.H. Beck 2025.

Zum Weiterlesen bietet auch die Rosa-Luxemburg-Stiftung viele Texte, etwa das Buch „Klassentheorie. Vom Making und Remaking“, das Dossier „Klassenpolitik und soziale Gerechtigkeit“ oder regelmäßig aktuelle Artikel in der Zeitschrift LuXemburg. Einfach unter https://zeitschrift-luxemburg.de/ nach „Klassenpolitik“ suchen.

Mitbringsel:

Kühn, Timm (2026): Protest gegen Bank wirkt. Antifaschisten wieder mit Konto. Taz, 27.4.2026.

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